Hausratversicherung – wer braucht sie, was zahlt man
Alex
Ob teure Technik, gute Fahrräder oder schöne Möbel: Um sein Hab und Gut zumindest finanziell zu schützen, braucht man eine Hausratversicherung. In Fällen von Diebstahl, Feuer oder Rohrbruch zahlt die Hausratversicherung. Jedoch nicht jeder braucht eine solche Police, eine Hausratversicherung ist nicht existenziell. Bei einem kleinen bescheidenen Haushalt besteht kaum ein Bedarf. Besitz man jedoch eine große Wohnung oder ein Haus mit wertvollem Inventar, kann ein Abschluss der Versicherung durchaus lohnenswert sein. Man sollte vor seiner Vertragsunterschrift verschiedene Angebote einholen, denn die Preisunterschiede sind enorm. Wie hoch die Policeprämie ist, hängt unter anderem auch von der Lage der Immobilie ab. Die Versicherungsunternehmen haben Deutschland in Risikozonen eingeteilt. So ist die Versicherung beispielsweise in Großstädten teurer als auf dem Land.
Aber auch innerhalb einer Risikoklasse kann der Preis stark variieren. Bei einem günstigen Anbieter zahlt man für eine Hausratversicherung in einer Großstadt gut und gerne einige hundert Euro weniger im Jahr als bei einem teuren Anbieter. Neben dem Preis sind die Versicherungsbedingungen entscheidend, vor allem der Umfang. Denn es spielt eine große Rolle, welche Schäden versichert sind. Besitzt man ein Fahrrad, sollte man darauf achten, dass auch dies im Falle eines Diebstahls ersetzt wird. Das erhöht zwar die Versicherungsprämie, aber eine spezifische Fahrradversicherung wäre sehr viel teurer. Außerdem ist es wichtig, auch Elementarschäden wie gegen Hochwasser abzusichern. Dahingegen ist die Versicherung von Glasschäden grundsätzlich nicht notwendig. Inzwischen sind auch Schäden durch grobe Fahrlässigkeit – wie das Stehenlassen des Topfes auf dem angeschalteten Herd – bei der Hausratversicherung nicht ausgeschlossen, ein Teil des Schadens wird oft trotzdem von der Versicherung übernommen.
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