Das Museum mechanischer Musikinstrumente
Alex
Alle Jahre wieder besuche ich das Museum für Mechanische Musikinstrumente, kurz MMM genannt. Es befindet sich auch in Königslutter, gleich ein paar Straßenzüge weiter von meiner Wohnung. Hier gibt es eine Vielzahl an mechanischen Musikinstrumenten von der kleinsten Spieluhr über die Drehorgel bis hin zu großen Musikkarussells.
Für mich ist der Besuch dieses Museums mehr als eine Reise in die Vergangenheit bzw. in meine Kindheit, wo ich an meinem 3. Geburtstag eine Spieluhr geschenkt bekam, die ich heute noch besitze. Seitdem sammle ich mechanische Musikinstrumente aus aller Welt und habe sie überall in meiner Wohnung verteilt. Mein ganzer Stolz ist ein mechanisches Pianoforte, das ich auf einem Trödelmarkt in Spanien erworben habe.
Doch zurück zum Museum. Ich finde es einfach faszinierend, wie diese Instrumente funktionieren. Einige besitzen zum Antrieb kleine Elektromotoren, andere werden mechanisch über eine Feder aufgezogen und viele müssen per Hand bedient werden. Als Datenträger werden meist Walzen oder Scheiben aus Holz oder Metall verwendet, auf denen winzige Stifte angebracht sind. Wird diese Scheibe oder Walze im Instrument gedreht bewegen diese Stifte die jeweiligen Hebel oder Tasten die dann wiederum auf die Saiten oder andere Klangkörper treffen und so einen Ton bzw. eine Melodie erzeugen. In moderneren Varianten der mechanischen Musikinstrumente werden auch Lochstreifen benutzt, die wie Bonrollen in das Instrument eingelegt werden. Dadurch können auch längere Musikstücke gespeichert werden, doch leider sind diese Lochstreifen auch recht anfällig und gehen schneller kaputt als Metallwalzen oder Scheiben.
Für jeden der Musik und Nostalgie liebt, ist der Besuch in diesem Museum ein unbedingtes Muss!
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